Vom Lastenheft zum Angebotsentwurf in Stunden – mit KI
Ausschreibung oder 50-seitiges Lastenheft: Genow gleicht jede Anforderung mit Produktwissen und Altangeboten ab und liefert einen vollständigen Angebotsentwurf.
Mit einem KI-Agenten wird aus einem Lastenheft oder einer Ausschreibung in Stunden ein vollständiger Angebotsentwurf statt in Tagen. Der Agent liest die Anforderung – egal ob E-Mail oder 50-seitiges Lastenheft –, gleicht sie gegen Produktwissen und frühere Angebote ab und übernimmt, was sich bewährt hat. 70–80 % der Antworten stecken bereits in Altangeboten; der Vertrieb veredelt den Entwurf nur noch, statt bei Null zu starten.
Das Problem: Angebote fressen die Verkaufszeit
Egal ob Ausschreibung oder 50-seitiges Lastenheft – der Großteil der Antworten existiert längst, verstreut in alten Angeboten, Datenblättern und Spezifikationen. Vertrieb und Engineering suchen sie trotzdem tagelang zusammen. Bis das eigene Angebot steht, hat der Wettbewerb oft schon geliefert.
Das ist kein Randthema: In der Fertigung wird die Angebots- und Quote-Vorbereitung wiederholt als eine der zeitintensivsten Phasen des Vertriebszyklus genannt. Vertriebler verkaufen ohnehin nur rund 28–30 % ihrer Zeit; rund 31 % (etwa 12 Stunden pro Woche) gehen allein für das Finden und Erstellen von Inhalten drauf. Angebotsarbeit ist genau einer dieser zeitaufwendigen Prozesse.
Die Lösung: Anforderung rein, Entwurf raus
Im Deal-Workspace von Genow lädt der Vertrieb das Lastenheft, die Ausschreibung oder die E-Mail hoch – oder spricht die Anforderung einfach ein. Der Agent strukturiert sie, gleicht sie gegen das verbundene Produktwissen und die Historie früherer Angebote ab und baut den Entwurf:
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Anforderung erfassen und strukturieren – auch aus unvollständigen oder Spezifikationen mit kundenindividuellen Abkürzungen und Fachbegriffen.
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Gegen Produktwissen und Optionsdatenbank matchen: das richtige, baubare Produkt mit Begründung.
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Bewährte Textbausteine und Argumente aus früheren Angeboten übernehmen.
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Korrekte Preise aus den Preislisten einsetzen.
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Vollständigen Angebotsentwurf erzeugen – als Dokument, das nur noch veredelt wird.
Weil dieselbe Engine zuerst das richtige Produkt matcht (Requirement-to-Product Matching) und dann das Angebot baut, ist der Entwurf nicht nur schnell, sondern auch fachlich tragfähig – geprüft gegen die Gültigkeitsregeln.
Zweite Persona: Bid- und Angebotsmanagement
Der Use Case bedient zugleich die zweite Zielgruppe: Bid- und Proposal-Autoren, die RFPs und Angebote auf Basis historisch gewonnener Angebote schreiben. Mit der vollständigen Historie früherer RFPs und Angebote verbunden, entwirft und iteriert der Agent gemeinsam mit dem Autor – statt jedes Mal mit einem leeren Blatt zu beginnen. So wird wiederverwendet, was schon einmal gewonnen hat.
| Schritt | Heute (manuell) | Mit Genow |
|---|---|---|
| Anforderung erfassen | Lastenheft manuell durchgehen | Automatisch strukturiert, Lücken erfragt |
| Antworten finden | Tage in Altangeboten suchen | Aus Historie & Produktwissen abgeglichen |
| Produkt wählen | Aus Erfahrung, oft das Bekannte | Valide, begründet, gegen Regeln geprüft |
| Entwurf erstellen | Bei Null beginnen | Vollständiger Entwurf, nur noch veredeln |
Abgrenzung zur RFQ-Automatisierung
Wichtig: Dies ist keine Distributor-RFQ-Automatisierung. Distributor-orientierte RFQ-Tools extrahieren aufgelöste Teilelisten und bepreisen sie ins ERP. Genow interpretiert Anforderungen für Hersteller, die das richtige Produkt erst aus dem eigenen kombinatorischen Portfolio bestimmen müssen. Der Unterschied liegt im Kunden und in der Aufgabe – nicht im Dokumentformat.
Das deutsche Suchvolumen rund um „Angebotserstellung automatisieren mit KI“ und „Lastenheft auswerten mit KI“ wächst. Genow besetzt die Hersteller-Variante des Themas mit belegten Zahlen und erfolgreich skalierten Anwendungsfällen, bei denen messbarer Mehrwert entstanden ist.
FAQ
Wie schnell entsteht ein Angebotsentwurf?
Aus einem Lastenheft oder einer Ausschreibung wird in Stunden statt Tagen ein vollständiger Entwurf, weil 70–80 % der Antworten bereits in Altangeboten stecken und der Agent sie automatisch abgleicht.
Funktioniert das auch mit einem 50-seitigen Lastenheft?
Ja. Genows Agenten verarbeiten sowohl lose E-Mails als auch formale, mehrseitige Lastenhefte oder Ausschreibungen und fragen bei unvollständigen Spezifikationen aktiv nach.
Ist das eine RFQ-Automatisierung wie bei Distributoren?
Nein. Distributor-Tools erfüllen aufgelöste Teilelisten. Genow interpretiert Anforderungen für Hersteller und bestimmt das richtige, baubare Produkt aus dem eigenen Portfolio.
Hilft es auch dem Bid-/Angebotsmanagement?
Ja. Mit der Historie früherer RFPs und Angebote verbunden, entwirft und iteriert der Agent gemeinsam mit dem Proposal-Autor und verwendet bewährte Inhalte wieder.